Beschreibung

LIGERO III – Variables Trägersystem für Wohnmobile

Ein erfolgreiches variables Trägersystem geht in die dritte Generation: LIGERO III löst die bekannten Vorgänger LIGERO I und LIGERO II in weiterentwickelter Form ab.

Bei der Konstruktion des LIGERO III stand selbstverständlich die Funktionalität im Vordergrund. Das variable Trägersystem ermöglicht eine Nutzlast von bis zu 150 Kilogramm. Zudem lässt es sich auf eine Beladetiefe von 821 Millimetern teleskopieren, was ein bequemes Laden ohne großen Kraftaufwand ermöglicht.

Auch optisch überzeugt der Heckträger: Hauptträger, Motorradwanne, Auffahrhilfe und Lampenhalter sind aus widerstandsfähigem Aluminium gefertigt und zusätzlich pulverbeschichtet. Ein weiteres Highlight sind die formschönen Leuchtenträger.

Eigenschaften des variablen Trägersystems LIGERO III: 

  • Nutzlast: bis zu 150 kg
  • EG-Typengenehmigung vorhanden
  • viele Beladungsmöglichkeiten (1 Roller oder max. 3 Fahrräder, 1 Roller oder 2 Fahrräder, …)
  • teleskopierbar auf max. 821 mm
  • ohne Werkzeug abnehmbar
  • inkl. Standard-Aufnahmeelemente

Rüstsätze für das LIGERO III:

  • Komplettsystem 1 Roller
  • Komplettsystem 1 Roller + 1 Rad
  • Komplettsystem 1 Roller + 2 Räder
  • Komplettsystem 2 Räder
  • Komplettsystem 3 Räder
  • Komplettsystem 4 Räder

Nachrüstoptionen für das Trägersystem LIGERO III: 

Als perfekte Stauraumlösung lässt sich der Heckträger LIGERO III mit der BIKEY Planenbox nachrüsten. Die Transportplattform SAWIKO ist in einigen Größen erhältlich und vielseitig einsetzbar.

Artikelnummer Rüstsatz Nutzlast Gewicht Funktion Material Breite
1629928 1 Roller 150 kg 41.2 kg Teleskopierbar Metall 2011 mm
1629929 1 Roller + 1 Fahrrad 150 kg 44.2 kg Teleskopierbar Metall 2011 mm
1629930 1 Roller + 2 Fahrräder 150 kg 47.2 kg Teleskopierbar Metall 2011 mm
1629931 2 Fahrräder 150 kg 32.7 kg Teleskopierbar Metall 2011 mm
1629932 3 Fahrräder 150 kg 33.4 kg Teleskopierbar Metall 2011 mm
1629933 4 Fahrräder 150 kg 38.5 kg Teleskopierbar Metall 2011 mm
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LIGERO III – Variables Trägersystem für Wohnmobile

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Nutzlast: Um Schäden am Wohnmobil zu vermeiden, ist unbedingt dessen maximal zulässige Nutzlast zu beachten. Diese ist abhängig von Fahrzeugmarke und -modell. In einigen Fällen sind Lastenträger an den Fahrzeugen vom Aufbauhersteller nicht zugelassen.

FAQ

Dank langjähriger Erfahrung und fundiertem Know-how bieten wir Ihnen Anhängekupplungen für die meisten europäischen Fahrzeuge an. Sollte die richtige Vorrichtung nicht dabei sein, können passende Anhängekupplungen in Einzelanfertigung durch uns oder unsere Servicepartner realisiert werden. Bitte beachten Sie die zulässigen Anhängelasten Ihres Wohnmobils (Fahrzeug-, COC-Papiere)! Alternativ kann bei fehlender Eintragung in den Papieren in Absprache mit dem TÜV sicher eine Lösung gefunden werden.
Damit wir Ihre Anfrage korrekt und ohne Verzögerung bearbeiten können, ist es wichtig, dass Ihre Angaben vollständig sind. Folgende Informationen benötigen wir von Ihnen: Basisfahrzeug Reisemobilhersteller Modell/Handelsbezeichnung Baujahr Fahrgestellnummer zusätzliche Daten wie z. B. Wassertank, Rahmenverlängerung vorhanden usw. Sollten Informationen fehlen, setzen wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung.
Der D-Wert gibt Auskunft über die Stärke einer Anhängekupplung. Er wird nach folgender Formel berechnet – wobei G(K) das zulässige Gesamtgewicht des Zugfahrzeugs in Tonnen angibt und G(A) das Gesamtgewicht des Anhängers in Tonnen. D = G(K) x G(A) x 9,81 / G(K)+G(A) G(K) +G(A) Berechnung an einem konkreten Beispiel (Fiat Ducato mit 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht und einer Anhängelast von 2 Tonnen): D = 3,5 x 2,0 x 9,81 = 12,50 kN 3,5 + 2,0 Tipp: Die tatsächlich zulässige Anhängelast ist in den Fahrzeugpapieren unter Ziffer 28 oder O1 angeführt. Von allen angegebenen Werten ist immer der niedrigste Wert für die Zulassung maßgebend.
Bei Wohnmobilen müssen viele Faktoren in Betracht gezogen werden, um beurteilen zu können, was das Fahrzeug „tragen“ kann. Zum einen sind die allgemeinen Fahrzeugdaten wie Hinterachslast und Gesamtgewicht zu berücksichtigen, um die Zuladungskapazität zu ermitteln. Auch die Belastbarkeit des Wohnmobilchassis und einer eventuell vorhandenen Chassisverlängerung ist zu klären.
In vielen Fällen ist ein Original-Chassis (z. B. Fiat, Mercedes, etc.) zu kurz, um ein Reisemobil bauen zu können. Deshalb ist häufig eine Rahmenverlängerung erforderlich. Sie trägt die Heckgarage beziehungsweise den gesamten Heckbereich des Fahrzeuges. Bei einer Heckgarage mit einer Nutzlast von 150 Kilogramm sind beispielsweise deutlich geringere Kräfte im Spiel als bei einer Anhängerkupplung mit einer Nutzlast von 2.000 Kilogramm oder einem zusätzlichen Ladungsträger. In diesem Fall muss die Rahmenverlängerung mit EG-geprüften Bauteilen verstärkt werden, um eine stabile Verbindung herzustellen. Für die Montage einer Anhängekupplung oder eines Lastenträgers ist die Verstärkung der Rahmenverlängerung mit entsprechenden Bauteilen vorgeschrieben.
Anhängekupplung und Lastenträger sind kombinierbar, eine gleichzeitige Nutzung ist jedoch nicht möglich. Lastenträger können bei einem Fahrzeugwechsel weiter genutzt werden. Es werden nur die fahrzeugspezifischen Aufnahmen benötigt. Der Elektrokabelsatz muss immer separat bestellt werden. Bei einer vorhandenen Anhängekupplung entfällt diese Notwendigkeit.
Das X-Maß gibt den Überhang des Wohnmobilaufbaus über das Serienfahrgestell an. Sollte Ihr Fahrzeug noch nicht in unserer Datenbank gelistet sein, geben Sie bitte bei einer Bestellung die in der Zeichnung eingetragenen Maße an! Ist an Ihrem Fahrzeug in dem mit „Z“ betitelten Bereich ein Tank, ein Staufach oder ähnliches eingebaut, fordern Sie bitte telefonisch ein gesondertes Maßblatt an! Bei Unklarheiten stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Die zulässige Beladung eines Motorradträgers am Reisemobil ist abhängig von der zulässigen Hinterachslast des Fahrzeuges und der technisch zulässigen Belastung des Trägers. Wichtig ist auch, welche Gewichte der Aufbauhersteller im Einzelnen freigibt. Hier gibt es verschiedene Chassis und Rahmenverlängerungen, die unterschiedlich stark belastbar sind. Mit der folgenden Formel lässt sich die mögliche Zuladung errechnen: F(L) = zulässige Ladungsmasse F(HA) = Differenz aus zulässiger (aus Kfz-Schein) und realer/gewogener Hinterachslast A = Radstand B = wirksamer Hebelarm der Ladungsmasse (Zur überschlägigen Berechnung kann davon ausgegangen werden, dass der Schwerpunkt der Ladung etwa 350 Millimeter hinter dem Fahrzeugende liegt.) F(L) = F(HA) x A A + B Sollten Sie eine höhere Beladung wünschen, als errechnet wurde, ist es eventuell möglich, die Achslast durch eine Auflastung zu erhöhen.
Als Nutzer eines Lastenträgers sind Sie für die korrekte Sicherung des Transportgutes verantwortlich. Ein Roller wird beispielsweise mithilfe eines Haltearmes am Lenker fixiert und so gegen Umfallen gesichert – und anschließend fest verzurrt. Dazu werden Radbügel an der Standard-Motorradwanne befestigt und die Reifen mit Riemen gesichert. Mit den Spanngurten muss der Roller noch stramm in die Federn gezogen werden. Unsere Lastenträger sind für diesen Zweck mit Ringösen ausgestattet. Mit unserem universellen Zurrbandset ist für nahezu jeden Roller oder Scooter optimale Ladungssicherung gewährleistet. Der sichere Transport eines Fahrrades oder E-Bikes wird mit Haltearmen und Radschalen gewährleistet. Beide Elemente sind mit komfortablen Ratschen-Schnellverschlüssen versehen.

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